Die Europäische Weltraumagentur ESA hat eine Satellitenaufnahme veröffentlicht, die das Ausmaß der aktuellen Hitzewelle in Europa verdeutlicht. Die Aufnahmen zeigen, dass die Oberflächentemperaturen Anfang der Woche in weiten Teilen Süd- und Westeuropas sowie in Großbritannien deutlich über 30 Grad Celsius lagen. Die ESA erklärt, dass Bodentemperaturen, bedingt durch die längere Speicherung von Hitze durch Steine und Erde, deutlich über der Lufttemperatur liegen können. Die Hitzewelle, die bereits seit Tagen anhält, führte in mehreren Ländern zu Saisonrekorden, darunter in Großbritannien mit 35 Grad Celsius und in Ungarn mit über 32 Grad Celsius. Auch in Irland, Italien, Spanien, Deutschland und der Schweiz wurden ungewöhnlich hohe Lufttemperaturen gemessen, insbesondere über das Pfingstwochenende. Die Daten stammen vom Satelliten Sentinel-3B des Copernicus-Programms, der die gesamte Erde alle zwei Tage abdeckt.