Z+ (abopflichtiger Inhalt); Homöopathie: Lasst ihnen doch die Kügelchen! 31.03.2026

Gesetzliche Krankenkassen stehen vor einem finanziellen Defizit von 15 Milliarden Euro im kommenden Jahr und erwägen Sparmaßnahmen. Ein Expertengremium schlägt vor, die Erstattung homöopathischer Mittel einzustellen, da diese wissenschaftlich keinen Nutzen über einen Placeboeffekt hinaus bieten und jährlich etwa 50 Millionen Euro kosten würden. Trotz der medizinischen Bedenken wird argumentiert, dass die Homöopathie eine der wenigen Leistungen ist, bei denen Krankenkassen Unterschiede machen können, was den Wettbewerb stärkt und zur Senkung der Zusatzbeiträge beiträgt. Diese Vielfalt im Leistungsangebot, auch bei professioneller Zahnreinigung oder Rückenkursen, wird als politisch gewünscht und im Interesse der Versicherten betrachtet, um den Markt zu beleben und die Kosten niedrig zu halten.














