Härtere EU-Asylpolitik Wie sich Meloni als Wegbereiterin inszeniert 12.06.2026

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni inszeniert sich als Vorreiterin einer härteren EU-Asylpolitik, deren Blaupause im Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) Gestalt annimmt. Sie eröffnete Ende 2024 ein Aufnahme- und Abschiebezentrum in Albanien für über 1.000 Personen, ein Modell, das die EU nun für Drittstaaten freigegeben hat, trotz anfänglicher juristischer Hürden und leer stehender Zentren. Melonis Abkommen mit Tunesien, das auf finanzielle Unterstützung im Austausch für die Reduzierung von Abfahrten abzielt, zeigt statistisch wirksame Rückgänge bei den Ankünften, wird jedoch von Menschenrechtsorganisationen und Experten wegen möglicher Verstöße gegen Menschenrechte und internationale Konventionen kritisiert. Zusätzlich erschwert ihre Regierung die Arbeit privater Seenotretter, was zu einer erhöhten Zahl von Toten und Vermissten auf dem Mittelmeer führt.













