Hubig will Mieten strenger regulieren – nur noch fünf Prozent Zuschlag für Möbel möglich 08.02.2026

Das Bundesjustizministerium unter der Leitung von Ministerin Stefanie Hubig (SPD) plant eine umfassende Reform des Mietrechts, um den rasanten Mietanstieg einzudämmen und den Mieterschutz zu stärken. Kernpunkte des Gesetzentwurfs sind strengere Regulierungen für möblierte und befristete Wohnungen, eine Begrenzung des Möblierungszuschlags auf fünf Prozent der Nettokaltmiete sowie eine Deckelung von Indexmieten auf maximal 3,5 Prozent bei starker Inflation. Ziel ist es, die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche, insbesondere in angespannten Märkten, zu mildern, wo die Angebotsmieten zwischen 2010 und 2024 durchschnittlich verdoppelt wurden. Die Grünen kritisieren den Entwurf als unzureichend und fordern weitergehende Maßnahmen.

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