Der humanoide Roboter „Pemba“, eine modifizierte Unitree G1-Einheit, hat erfolgreich den 6200 Meter hohen Gipfel des ecuadorianischen Vulkans Chimborazo bestiegen. Dieses Projekt zielt darauf ab, humanoide Roboter für autonome Datenerfassung in extremen und abgelegenen Umgebungen anzupassen, um potenziell teure Infrastrukturen wie Kameras und Sensoren in Naturschutzgebieten zu ersetzen. Ingenieur Pablo Berlanga Boemare, Initiator des Projekts, sieht in Robotern eine flexible und KI-gestützte Lösung für Aufgaben wie die Überwachung von Wildtieren und Umweltveränderungen. Obwohl „Pemba“ bei der 16-stündigen Besteigung des Chimborazo zu über 30 Grad steilen Abschnitten menschliche Unterstützung benötigte, demonstrierte die Expedition die Machbarkeit der Anpassung von G1-Robotern für extreme Bedingungen. Geplant sind weitere Expeditionen, einschließlich eines Aufstiegs auf den Mount Everest, um Batterieleistung, Gelenkbelastung und Umweltschutz zu testen. Regulatorische Hürden in Nepal verzögern jedoch eine mögliche Besteigung des Mount Everest frühestens im Herbst oder Winter 2026.