Hybride Angriffe: Neues Abwehrzentrum gegen "dunkle Bedrohung" 16.06.2026

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin das Gemeinsame Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen (GAZ Hybrid) eröffnet, um die staatlichen Sicherheitsbehörden bei der Bekämpfung von Cyberattacken, Desinformationskampagnen und anderen "Schattenkriegs"-Taktiken zu stärken. Dieses Zentrum dient als Koordinierungsplattform für Nachrichtendienste und Polizeibehörden von Bund und Ländern, um Angriffe frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Dobrindt bezeichnete hybride Bedrohungen als "dunkle Bedrohung", die versucht, Deutschland manipulativ zu beeinflussen, und nannte Russland und China als Hauptakteure. Beispiele für solche Angriffe umfassen die „Doppelgänger“-Kampagne, Bauschaum-Attacken auf Autos vor Wahlen und einen Brandanschlag auf einen Paketcontainer in Leipzig im Juli 2024. Das GAZ Hybrid ist keine eigenständige Behörde, sondern bündelt die Expertise verschiedener Bundes- und Landesbehörden, einschließlich des BSI.














