„Ich habe mich entschieden, es einen Genozid zu nennen“, sagt die Linke-Chefin zum Gaza-Krieg 19.06.2026

Beim Bundesparteitag der Linken in Potsdam unter dem Motto „Es reicht“ stand der Nahost-Konflikt im Mittelpunkt. Parteichefin Ines Schwerdtner erklärte, sie sei von der Parteilinie abgewichen und nenne die israelischen Militäraktionen in Gaza einen Genozid, da sie ihrem Gewissen folge. Sie betonte die Pflicht der Partei, sich gegen Repression palästinasolidarischer Proteste zu stellen. Zugleich warnte sie vor innerparteilichen Konflikten, die nur dem politischen Gegner nützten, und verurteilte Antisemitismus. Die Debatte zeigte tiefe Gräben: Während junge Delegierte mit Palästina-Shirts und Kufiyahs auftraten, forderte die Bundesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität einen härteren Kurs gegen Israel.

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