Wenige Wochen vor der Abstimmung zur «10-Millionen-Initiative» seiner Partei distanziert sich der Unternehmer und frühere SVP-Nationalrat Peter Spuhler deutlich von dieser Initiative, die er als «zu scharf und zu extrem» bezeichnet. Spuhler betont, dass die Schweiz zwar eine Begrenzung der Zuwanderung benötige, aber die Initiative die bilateralen Verträge mit der EU und damit den freien Personenverkehr gefährde, was für die Wirtschaft, das Gesundheitswesen und die Forschung nachteilig sei. Er verweist auf frühere Distanzierungen von ähnlichen Initiativen und schlägt vor, die Spielräume bei der Zuwanderung frecher auszunutzen, ähnlich wie Deutschland und Polen. Auch beim Vertragspaket mit der EU und der Neutralitätsinitiative positioniert sich Spuhler kritisch gegenüber der Parteilinie, bekräftigt aber seine Treue zur SVP als Volkspartei.