Ida Pfeiffer: Wie lebte die Abenteurerin aus Wien? 26.03.2026

Ida Pfeiffer, geboren 1797 in Wien, war eine Pionierin der Entdeckungsreisen und die erste Frau, die die Welt umrundete, stets auf der Suche nach unbekannten Pflanzen, Tieren und Kulturen. Trotz anfänglicher Warnungen reiste die damals über 50-Jährige in den 1850er Jahren in den Dschungel Sumatras zu den als gefährlich geltenden Batak und berichtete von deren Gastfreundschaft. Nach einer frühen Heirat und der Erziehung ihrer Söhne begann sie im Alter von 44 Jahren im März 1842 ihre erste von insgesamt fünf mehrjährigen Expeditionen, die sie von Kairo nach Skandinavien und von China nach Madagaskar führten. Ihre wissenschaftlichen Entdeckungen, darunter Pflanzen und Tiere, die nach ihr benannt wurden, wie der Wasserfrosch Rana idae, finanzierte sie durch zahlreiche Artikel und 13 übersetzte Reisebücher. Pfeiffer legte in 16 Jahren beeindruckende Distanzen zurück und überstand gefährliche Situationen, bevor sie 1858 im Alter von 61 Jahren an einer Malariaerkrankung starb und als erste Frau ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof erhielt.














