Die IG Metall hat die Betriebsratswahl bei Tesla in Grünheide, die im März 2026 stattfand, angefochten und wirft dem US-Autobauer unzulässige Wahlbeeinflussung und Einschüchterungskampagnen vor. Die Gewerkschaft, die bei der Wahl hinter der unabhängigen Liste Giga United auf dem zweiten Platz landete, kritisiert, dass den rund 10.700 Tesla-Beschäftigten über Monate hinweg suggeriert worden sei, eine Wahl der IG Metall hätte negative Konsequenzen für das Werk und ihre Arbeitsplätze. Laut IG Metall verstößt dies gegen das Betriebsverfassungsgesetz, das die Behinderung von Wahlen, insbesondere durch das Androhen von Nachteilen, verbietet. Die Gewerkschaft fordert eine gerichtliche Klärung und, falls die Anfechtung erfolgreich ist, eine Neuwahl.