Ihre Paprika kümmert vor sich hin? Diese Nachbarn im Beet drehen das Blatt komplett um 24.04.2026

Die Wahl der richtigen Nachbarpflanzen im Gartenbeet kann die Paprikaernte erheblich verbessern, wie das Gartenmagazin Plantura berichtet. Mischkultur, eine alte Gärtnermethode, nutzt die positiven Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Pflanzen, oft basierend auf jahrzehntelanger Praxiserfahrung. Ideale Begleiter für Paprika, ein Nachtschattengewächs, sind Pflanzen aus anderen Familien, die ähnliche Bedingungen mögen, aber weniger Nährstoffe benötigen. Dazu zählen Knoblauch zur Abwehr von Blattläusen, sowie Karotten, Zwiebeln und Salate. Blühpflanzen wie Borretsch und Ringelblume fördern die Bestäubung und ziehen nützliche Insekten an, während Kräuter wie Basilikum und Petersilie ebenfalls gute Nachbarn sind. Weniger geeignet sind Pflanzen wie Kohl, da sie stark nährstoffzehrend sind, und Gurken, die Mehltau auf Paprika übertragen können. Pflanzen wie Erbsen, Fenchel und Rote Bete sollten gemieden werden, da sie das Wachstum hemmen. Nach der Ernte ist eine Gründüngung empfehlenswert und Paprika sollte am selben Standort erst nach drei bis vier Jahren wieder angebaut werden.














