40.000 illegale Berliner Ferienwohnungen – alles nur ein Rechenfehler? 25.02.2026

Eine neue Marktanalyse der Apartment Allianz Berlin (AAB) stellt die weit verbreitete Zahl von 40.000 illegalen Ferienwohnungen in Berlin infrage und beziffert die tatsächliche Anzahl auf rund 6.000. Die AAB erklärt, dass die höhere Zahl auf einer Fehlinterpretation von Daten des Berliner Rechnungshofs beruht, die verschiedene Unterkunftsarten wie Homesharing oder möblierte Langzeitapartments fälschlicherweise miteinbezieht. Diese 6.000 Ferienwohnungen machen nur 0,29 Prozent aller Berliner Wohnungen aus und haben laut AAB sowie einer Studie des Fraunhofer IAO keinen signifikanten Einfluss auf den angespannten Mietmarkt, der primär durch einen hohen Neubaubedarf von geschätzten 100.000 Wohnungen gelöst werden müsse. Die AAB fordert stattdessen Rechtssicherheit und eine differenzierte Betrachtung, anstatt Ferienwohnungen als Sündenbock für strukturelle Wohnungsprobleme zu nutzen.














