Im Iran-Krieg setzt Trump jetzt auf die Gaza-Strategie 10.06.2026

US-Präsident Donald Trump setzt trotz eskalierender Spannungen mit dem Iran, ausgelöst durch den Abschuss eines US-Hubschraubers und amerikanische Vergeltungsschläge, weiterhin auf seine Strategie, einen baldigen Deal in Aussicht zu stellen. Politikwissenschaftler Thomas Jäger bezeichnet dies als politische Inszenierung, bei der Trump nach innen kommunizieren möchte, die Lage im Griff zu haben und den Eindruck eines bevorstehenden historischen Abkommens zu erwecken. Es zeichnet sich ein möglicher Kompromiss ab, der zunächst eine Absichtserklärung beinhalten könnte, laut der der Iran keine Nuklearwaffe baut und die Straße von Hormus geöffnet wird. Während der Iran versucht, die US-Forderungen abzuschwächen, sucht Trump nach einer Verhandlungsdynamik, die er nach einem anfänglichen Erfolg abschließen kann, ähnlich seiner Herangehensweise im Gaza-Konflikt, wo er sich nach ersten Erfolgen feiern ließ, ohne dass weitere Schritte im Fokus blieben.














