Im Schatten des Iran-Kriegs Wie Israel den Siedlungsbau fortsetzt 10.04.2026

Am vergangenen Donnerstag weihte Finanzminister Bezalel Smotrich eine neue Siedlung namens Maos Tsur im besetzten Westjordanland ein und betonte die Notwendigkeit, die Sicherheit Israels durch die Errichtung weiterer Siedlungen zu stärken und die Idee eines palästinensischen Staates zu zerschlagen. An der Zeremonie nahmen weitere hochrangige israelische Beamte teil, darunter Justizminister Yariv Levin und Parlamentspräsident Amir Ohana, die die Bedeutung der Siedlungen in einer Zeit internationaler Kritik und des anhaltenden Krieges hervorhoben. Zuvor hatte das israelische Sicherheitskabinett im April 34 neue, völkerrechtswidrige Siedlungen genehmigt, deren Bekanntgabe auf Wunsch der US-Regierung während des Iran-Kriegs geheim gehalten wurde. Friedensaktivisten von Peace Now äußern tiefe Besorgnis über die Verteilung dieser Siedlungen, insbesondere in Gebieten wie rund um Dschenin, und sehen darin ein politisches Manöver von Premierminister Netanjahu, um seine Wählerbasis vor den bevorstehenden Wahlen zu mobilisieren.













