Im Vorjahr wurde in Graz wegen geringer Pensionsanpassungen demonstriert. 11.06.2026

Die geplante Pensionserhöhung für das kommende Jahr von 2,95 Prozent liegt unter der Inflationsrate. Dies wurde im Rahmen der Budgetverhandlungen beschlossen und sieht zudem im Doppelbudget für 2028 moderate Anpassungen vor. Die Regierung plant in den nächsten zwei Jahren Einsparungen von insgesamt 559 Millionen Euro durch geringere Pensionsanpassungen und weitere 125 Millionen Euro durch Kürzungen bei Kuren. Diese Maßnahmen sollen die steigenden Pensionsausgaben, die bis 2031 voraussichtlich einen Drittel der Steuereinnahmen erreichen würden, stabilisieren. Finanzminister Markus Marterbauer betonte die Notwendigkeit fortlaufender Maßnahmen zur Finanzierbarkeit der Sozialsysteme. Trotz der geringen Anpassung steigen die Budgetposten für Pensionen im Jahr 2027 um 1,24 Milliarden Euro, während andere Bereiche wie Kunst und Kultur Kürzungen erfahren.














