„In der Kunstszene ist Sympathie gegenüber Israelis und Juden tabu“ 04.04.2026

Der Künstler Amir Fattal, der in Berlin und Mexiko-Stadt lebt, wurde Ziel antisemitischer Angriffe, nachdem seine Ausstellung in der Galerie König in Mexiko-Stadt mit Hakenkreuzen und Davidsternen beschmiert wurde. Fattal, geboren in Tel Aviv, erhielt Hunderte von Hassnachrichten und wurde persönlich bedroht, wobei ihm vorgeworfen wurde, ein „Babykiller“ und „Mossadist“ zu sein. Die Angriffe, die von maskierten Personen verübt wurden, führten zur Schließung der Galerie aus Sicherheitsgründen und zeigten eine breitere Tendenz in der Kunstszene, Sympathie für Israelis und Juden als tabu zu betrachten, da öffentliche Unterstützung als Angriffsziel wahrgenommen wird. Trotz der überwältigenden Hassbotschaften und der mangelnden öffentlichen Unterstützung aus der Kunstszene erfährt Fattal auch erhebliche Unterstützung von der jüdischen Gemeinschaft und Freunden.














