In Haft gestorbener Kremlkritiker: Fünf Länder werfen Moskau Tötung von Nawalny mit Pfeilgift vor 14.02.2026

Fünf europäische Länder, darunter Deutschland, Großbritannien, Schweden, Frankreich und die Niederlande, sind überzeugt, dass der vor zwei Jahren in russischer Haft gestorbene Kremlkritiker Alexej Nawalny mit einem starken Nervengift, Epibatidin, getötet wurde. Dieses Toxin, das in ecuadorianischen Pfeilgiftfröschen vorkommt und 200 Mal stärker als Morphin ist, lähmt die Atemmuskulatur und führt zu qualvollem Ersticken. Außenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte, dass die russischen Behörden die Mittel und das Motiv zur Verabreichung des Gifts hatten, und betonte, dass Nawalny bereits zuvor Opfer eines Giftanschlags war. Nawalnys Witwe Julia Nawalnaja bezeichnete Präsident Putin als Mörder und forderte, dass er sich für seine Taten verantworten müsse. Die Erkenntnisse wurden der Organisation für das Verbot chemischer Waffen mitgeteilt und sollen Konsequenzen für Russland haben.













