In interner WhatsApp-GruppeCDU schaltet Staatsanwalt wegen möglichem Deepfake-Video ein 01.04.2026

Die CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat die Staatsanwaltschaft in Hannover wegen eines mutmaßlichen Deepfake-Videos mit sexualisiertem Inhalt eingeschaltet. Das Kurzvideo, das eine Mitarbeiterin der Fraktion in einem Bikini zeigt und als KI-Montage identifiziert wurde, wurde angeblich am 17. Januar in einer privaten WhatsApp-Gruppe verbreitet. Ein Mitarbeiter soll das Video eingestellt haben, um auf die Gefahren von KI-Manipulationen hinzuweisen, und später die Löschung sowie Stillschweigen gefordert haben. Der Ersteller des Videos wurde fristlos entlassen, ein weiterer Mitarbeiter suspendiert. Die Staatsanwaltschaft prüft den Sachverhalt, ermittelt aber noch nicht, da eine Strafanzeige wegen des Antragsdelikts des Kunsturheberrechts noch aussteht und die Frist Mitte April abläuft. Fraktionschef Sebastian Lechner kündigte umfassende Aufklärung und Maßnahmen gegen Sexismus an.














