In Madrid ist man immer noch sauer: Spaniens Vize-Regierungschefin attackiert Friedrich Merz 10.03.2026

Spaniens Vize-Ministerpräsidentin Yolanda Díaz hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf kritisiert, da er während seines Besuchs im Weißen Haus am 3. März bei den verbalen Angriffen von Donald Trump auf die spanische Regierung geschwiegen habe. Trump hatte die spanische Regierung als "schrecklich" bezeichnet und mit wirtschaftlichen Maßnahmen gedroht, nachdem Spanien die Nutzung seiner Militärbasen für Angriffe auf den Iran verweigert hatte. Díaz warf Merz vor, Europa fehle Führung und es brauche keine "Vasallen, die Trump huldigen". Obwohl Merz sich damit verteidigte, die Lage nicht öffentlich eskalieren zu wollen und Trump hinter verschlossenen Türen seine Bedenken mitgeteilt zu haben, halten die Vorwürfe aus Madrid an. Die Bundesregierung versucht, den Konflikt herunterzuspielen, doch die Beziehungen zwischen Berlin und Madrid sind angespannt.













