Infektionswelle mit zwei Toten – Auswärtiges Amt warnt jetzt Touristen vor Reisen auf die Insel 23.03.2026

In der englischen Grafschaft Kent ist es zu einem Ausbruch der Meningitis B gekommen, der zwei Todesfälle unter jungen Menschen forderte: einer 18-jährigen Schülerin und eines 21-jährigen Studenten. Die britische Gesundheitsbehörde UKHSA hat einen nationalen Notfall ausgerufen und über 12.600 Menschen vorbeugend mit Antibiotika versorgt sowie über 9.000 gegen Meningokokken der Gruppe B geimpft. Das deutsche Auswärtige Amt hat daraufhin einen Sicherheitshinweis für Reisende nach Großbritannien herausgegeben. Das Robert Koch-Institut schätzt das direkte Risiko für Deutschland als gering ein, schließt aber vergleichbare Ausbrüche nicht aus. Die meisten Fälle stehen im Zusammenhang mit der Disco "Club Chemistry" in Canterbury.

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