Informationen an Russland weitergegeben? EU "äußerst besorgt" über Vorwürfe gegen Ungarn 23.03.2026

Die Europäische Union ist äußerst besorgt über Medienberichte, die besagen, dass ungarische Regierungsmitglieder vertrauliche Informationen von EU-Ministertreffen in Brüssel an Russland weitergegeben haben. Die Washington Post berichtete unter Berufung auf EU-Sicherheitskreise, dass der ungarische Außenminister Peter Szijjarto regelmäßig mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow telefoniert habe, um ihn über die Gespräche auf dem Laufenden zu halten. Es gibt auch Vorwürfe, dass der russische Auslandsgeheimdienst SWR Orbans Wahlkampf unterstütze und sogar ein Attentat auf Orban inszenieren wolle, um dessen Opferrolle zu stärken. Die ungarische Regierung wies die Anschuldigungen als "Verschwörungstheorien" und "Fake News" zurück, während die Opposition von "Hochverrat" sprach. Die Bundesregierung bezeichnete die Vorwürfe als "sehr, sehr schwerwiegend". Bereits im Oktober gab es Berichte über ein ungarisches Spionagenetzwerk in Brüssel. Ungarn, ein enger Verbündeter Moskaus in der EU, blockiert wiederholt EU-Sanktionen gegen Russland und die Auszahlung eines Kredits an die Ukraine, was zu scharfer Kritik von EU-Vertretern führte.













