Interne Chats sollen enge Zusammenarbeit zwischen Unions- und AfD-Fraktion im Europaparlament zeigen 14.03.2026

Interne Chats und ein persönliches Treffen deuten auf eine engere Zusammenarbeit zwischen Abgeordneten der EVP-Fraktion im Europaparlament, zu der auch die CSU gehört, und rechten Parteien wie der AfD hin. Diese Kooperation fand im Vorfeld der Abstimmung über einen Gesetzesvorschlag zur Verschärfung der Migrationspolitik statt, der die Einrichtung von „Return Hubs“ außerhalb der EU vorsieht. Abgeordnete der EVP arbeiteten demnach mit Vertretern von EKR, PfE und ESN, darunter die AfD-Politikerin Mary Khan, an diesem Vorschlag. Obwohl EVP-Fraktionschef Manfred Weber stets eine klare Abgrenzung zu rechten Parteien betonte und eine „Brandmauer“ verkündete, äußerte sich sein Sprecher nicht zu seiner Kenntnis der WhatsApp-Gruppe und des Treffens. Die CDU-Europaabgeordnete Lena Düpont bestritt eine strukturelle Zusammenarbeit mit der AfD. Der Gesetzesvorschlag erhielt kurz nach dem Treffen im zuständigen Ausschuss eine Mehrheit, was als Durchbruch für die „Return Hubs“ gilt.














