Interview zum Krieg in Iran:„Trump hat keinen Plan“ 03.03.2026

Der renommierte Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, bekannt für seine These vom „Ende der Geschichte“, äußert sich im Rahmen eines Interviews kritisch zur aktuellen politischen Lage, insbesondere im Hinblick auf die US-amerikanische Außenpolitik unter Donald Trump. Fukuyama, der seine Thesen erstmals 1989 formulierte und die liberale Demokratie als Erfüllung des menschlichen Strebens nach Anerkennung sah, analysiert die globalen politischen Systeme. Der 73-jährige Forscher und Dozent an der Stanford-Universität, der aktuell als Fellow am Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen tätig ist, betont in seinen Analysen die Notwendigkeit von Konfliktlösungen, die über rein militärische Mittel hinausgehen. Er kritisiert insbesondere die mangelnde strategische Planung der US-Administration in Bezug auf den Iran.















