Interview zum Thema JudenhassFDP-Mann: "Integrationspolitik ist gerade in den Städten gescheitert" 10.02.2026

Christoph Meyer, FDP-Politiker, kritisiert in einem Interview die gescheiterte Integrationspolitik in deutschen Städten, insbesondere im Hinblick auf den erstarkenden Antisemitismus. Er hebt hervor, dass 40 Prozent der jungen Erwachsenen nicht wissen, dass sechs Millionen Juden im Holocaust ermordet wurden, und führt dies auf mangelnde Vermittlung der Geschichte und Relativierung in Herkunftsländern zurück. Meyer fordert eine Stärkung des Geschichtsunterrichts, mehr Sichtbarkeit jüdischen Lebens und eine klare Einordnung des 7. Oktober 2023. Er betont die Notwendigkeit eines Null-Toleranz-Ansatzes bei antisemitischen Straftaten, die konsequente Ahndung von Hassreden und die Stärkung der Medienkompetenz. Meyer schlägt verpflichtende KZ-Gedenkstättenbesuche, die Thematisierung israelbezogenen Antisemitismus und die Fortbildung von Lehrkräften vor. Er kritisiert die Duldung von Judenhass bei Demonstrationen und fordert ein Verbot von Aufrufen zur Gewalt gegen Juden oder zur Vernichtung Israels.














