Iran-Deal: WIFO-Chef sieht Hoffnung für Konjunktur 16.06.2026

WIFO-Chef Felbermayr sieht durch das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran positive Impulse für die Konjunktur und eine Stabilisierung der Energiemärkte. Da der Preis für Brent-Rohöl von über 100 auf rund 83 Dollar pro Fass sank, wird eine zeitverzögerte Entlastung an österreichischen Zapfsäulen erwartet, während die Industrie schneller profitiert. Felbermayr prognostiziert für das Gesamtjahr eine durchschnittliche Inflation von etwa drei Prozent, sofern sich die Ölpreise stabilisieren. Trotz dieser positiven Anzeichen bleibt die Einhaltung des Regierungsbudgets und das Ziel eines Defizits unter drei Prozent unsicher. Parallel dazu betont IEA-Chef Fatih Birol, dass eine bedingungslose Öffnung der Straße von Hormus essenziell sei, um den globalen Energiepreisschock endgültig zu überwinden. Bisher wurden bereits 164 Millionen Barrel aus den Reserven der 32 IEA-Mitgliedsländer entnommen, um die Versorgungslage zu stützen.














