Iran: Klage gegen Irans Vizeaußenminister in der Schweiz eingereicht 26.02.2026

In der Schweiz wurde eine Klage gegen den iranischen Vizeaußenminister Kassem Gharibabadi wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingereicht. Anwälte eines iranisch-schweizerischen Klägers werfen Gharibabadi vor, während der regierungskritischen Proteste im Iran im Jahr 2022 schwere Verbrechen gegen das Völkerrecht begangen zu haben. Die Klage stützt sich auf das Prinzip der universellen Gerichtsbarkeit, das es der Schweizer Justiz erlaubt, Verbrechen zu verfolgen, die in anderen Ländern begangen wurden. Gharibabadi, der zu dieser Zeit ein hochrangiger Beamter der iranischen Justiz war, soll für willkürliche Inhaftierungen, Gewalt, Folter, Mord und Hinrichtungen von Zivilisten mitverantwortlich sein. Die Anwälte fordern seine Festnahme, während er an internationalen Konferenzen in Genf teilnahm.














