Iran-Krieg Hat Thailand einen Weg aus der Ölkrise gefunden? 29.03.2026

Thailand leidet unter dem Iran-Krieg, der die Straße von Hormus blockiert und damit die weltweiten Öl- und Gastransporte beeinträchtigt. Da Thailand 68 Prozent seines Gas- und 90 Prozent seines Ölbedarfs aus den Golfstaaten bezieht und die Reserven nur für etwa zwei Monate reichen, sind die wirtschaftlichen Folgen gravierend. Die Fischereiindustrie ist stark betroffen, da Treibstoff zu teuer geworden ist, und der Tourismus leidet unter gestiegenen Flugpreisen. Exporte, wie Reis, sind ebenfalls eingebrochen. Die Regierung hat Energiesparmaßnahmen ergriffen und erwägt die Schließung von Tankstellen nachts. Nach der Streichung von Subventionen kam es zu einem Preisschock an den Tankstellen. Thailand fährt die Kohleverstromung hoch und verhandelt mit Iran, um die sichere Durchfahrt von Öltankern zu gewährleisten. Ein thailändischer Öltanker konnte kürzlich die Straße von Hormus passieren, nachdem ein anderer Frachter zwei Wochen zuvor getroffen wurde. Premierminister Anutin Charnvirakul kündigte ein Übereinkommen mit Iran an, das Ölimporte sichern soll, entschuldigte sich aber für das verursachte Chaos und rief zur weiteren Energieeinsparung auf.














