Iran-Krieg: Tanker stecken fest, Preise steigen – Deutschland droht neuer Energieschock 04.03.2026

Aufgrund von Angst vor Angriffen des Irans auf Schiffe, die die strategisch wichtige Straße von Hormus passieren, fahren derzeit nur wenige Öltanker durch diese Meerenge im Persischen Golf. Dies wird durch die Weigerung von sieben wichtigen Haftpflichtversicherern, Kriegsschäden zu versichern, verschärft, was zu einer indirekten Blockade führt. Ein hochrangiger Vertreter der iranischen Revolutionsgarde bestätigte die Schließung der Meerenge. Die Folge sind drastisch steigende Öl- und Gaspreise, die sich bereits an deutschen Tankstellen bemerkbar machen, wo Super E5 um die zwei Euro pro Liter kostet. Im asiatischen Handel stiegen die Preise für Brent-Rohöl auf 83,7 Dollar und für WTI auf 76,5 Dollar pro Barrel, mit Analysten, die bei anhaltendem Konflikt Preise von über 100 Dollar erwarten. Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt vor einem erneuten Energieschock für Deutschland, der energieintensive Branchen wie Chemie, Stahl, Glas und Papier weiter belasten und die Inflation anheizen könnte. US-Präsident Donald Trump kündigte Geleitschutz für Tanker an, doch die Reedereien haben sein Angebot noch nicht angenommen, was zu einem wachsenden Rückstau von Tankern und drohenden Produktionsdrosselungen in Ölraffinerien führt.














