Der anhaltende Krieg im Iran und die damit verbundenen Luftraumsperrungen führen zu einem Boom auf dem Markt für Charterflüge mit Privatjets. Da Linienflüge aus dem Oman und Saudi-Arabien bis Ende der Woche ausgebucht sind, weichen viele Reisende auf Businessjets aus, was zu drastisch gestiegenen Preisen führt. Anbieter wie Jetvip aus Muscat verlangen für einen Flug nach Istanbul rund 85.000 Euro, das Dreifache des Normalpreises, während Flüge nach Europa bis zu 350.000 US-Dollar (ca. 301.000 Euro) kosten können. Das knappe Angebot, bedingt durch fehlende Versicherungsschutz und die Weigerung von Flugzeugbesitzern, in Krisengebiete zu fliegen, treibt die Preise weiter in die Höhe.