In Washington wächst die Besorgnis über die Geschwindigkeit, mit der das US-Militär seine modernsten Waffensysteme im Krieg gegen den Iran aufbraucht. Laut einem Bericht der "Washington Post", der sich auf US-Offizielle beruft, hat das US-Militär in den ersten beiden Tagen des Angriffs auf den Iran Munition im Wert von 5,6 Milliarden US-Dollar verfeuert. Diese Zahl löst bei Kongressabgeordneten wachsende Sorge über die grundsätzliche Einsatzbereitschaft des US-Militärs aus. Die Trump-Regierung plant, noch diese Woche einen Nachtragshaushalt von mehreren zehn Milliarden Dollar beim Kongress einzureichen, um die Angriffe zu finanzieren, was auf Widerstand von oppositionellen Demokraten stoßen dürfte. Angesichts knapper werdender Ressourcen verlegt das US-Militär zudem Teile eines Raketenabwehrsystems (THAAD) von Südkorea in die Kriegsregion und greift auf Patriot-Abfangraketen zurück.