Iran schickt heimlich Öl‑Flotten durch die Straße von Hormus 18.03.2026

Zwischen dem 1. und 15. März passierten trotz des Krieges im Iran und der damit verbundenen faktischen Blockade der Straße von Hormus knapp 90 Schiffe, darunter 16 Öltanker, die strategisch wichtige Meerenge. Ein signifikanter Anteil dieser Fahrten waren sogenannte „dark transits“, die westliche Sanktionen umgehen und dem Iran zugerechnet werden, wie Daten von „Lloyd’s List Intelligence“ zeigen. Mehr als ein Fünftel der Schiffe standen in Verbindung mit iranischen Akteuren, während andere mit China und Griechenland assoziiert waren. Diese Bewegungen korrelieren mit Schätzungen von „Kpler“, wonach der Iran seit März über 16 Millionen Barrel Öl exportiert hat, wobei China als Hauptabnehmer gilt. Auch Schiffe aus Pakistan und Indien nutzten die Route, wobei Indien nach Gesprächen mit Teheran die Durchfahrt ermöglicht wurde. Die USA tolerieren diese Fahrten bewusst, um die globalen Ölpreise zu stabilisieren, obwohl sie militärische Anlagen im Iran bombardieren, aber die Öl-Infrastruktur bisher verschonen.














