Iraner ächzen unter Kriegsfolgen: „Brot zum Luxus geworden” 10.06.2026

Der Iran leidet unter den internationalen Sanktionen und den Folgen eines Krieges, was zu stark steigenden Lebenshaltungskosten führt. Die Regierung hat den Mindestlohn um 60 Prozent auf umgerechnet 120 US-Dollar erhöht und Lebensmittelgutscheine eingeführt, doch viele Iraner beklagen, dass die Preise schneller steigen als die Löhne. Ein Kilo Reis ist binnen zwei Wochen um neun Prozent teurer geworden. Die Kosten für Lebensmittel, die den Grundbedarf decken, übersteigen laut einer Wirtschaftsanalystin 39 US-Dollar monatlich, was mehr als 70 Prozent des Einkommens eines Dreipersonenhaushalts ausmacht und kaum Raum für Miete, Gesundheitsversorgung oder Bildung lässt. Importunterbrechungen und steigende Treibstoffkosten verteuern Waren zusätzlich, sodass selbst ein einfaches Brot für viele zum Luxus geworden ist.














