Iranische Fußballerinnen Protest, Asyl - und nun zurück in Iran 18.03.2026

Die iranischen Fußballerinnen sorgten bei der Asienmeisterschaft für Aufsehen, obwohl sie alle drei Spiele verloren und kein Tor erzielten. Ihr Protest während der Nationalhymne führte zu heftigen Reaktionen in Iran, wo sie als "Verräterinnen" bezeichnet wurden und ihre Familien Todesdrohungen erhalten haben sollen. Die australische Regierung bot dem Team Asyl an, woraufhin sieben Spielerinnen zunächst die Rückreise verweigerten. Fünf von ihnen zogen ihren Antrag jedoch zurück, möglicherweise aufgrund von Druck und Sorgen um ihre Familien und Besitztümer in Iran. Letztendlich blieben nur zwei Spielerinnen, Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh, in Australien und trainieren nun bei einem Proficlub in Brisbane. Die übrigen Teammitglieder und der Trainerstab sind über die Osttürkei nach Iran zurückgekehrt. Parallel dazu gibt es auch Diskussionen um die iranische Männer-Fußballnationalmannschaft, die bei der bevorstehenden WM in den USA spielen soll, was aufgrund von Sicherheitsbedenken und politischen Spannungen umstritten ist.













