Irgendwas, das bleibt 13.02.2026

In Zeiten historischer Umwälzungen wie dem Ukraine-Krieg und dem Klimawandel suchen Menschen nach Beständigkeit. Eine solche Konstante findet sich in Wiesbaden im Hessischen Landtag, wo die Sanierung des Stadtschlosses seit Frühjahr 2018 andauert und nun auf unbestimmte Zeit verlängert wird. Ursprünglich wegen unsachgemäßer Reparaturen nach dem Zweiten Weltkrieg und daraus resultierendem Hausschwamm notwendig, wird das denkmalgeschützte Gebäude nun umfassend saniert, inklusive Brandschutz. Verzögerungen durch die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg, giftigen Bleistaub und unerwartete Entdeckungen wie ein unbekanntes Drainagesystem, ein Brunnen und eine geheime Treppe haben die Fertigstellung immer wieder verschoben. Die Kosten sind von ursprünglich 18 Millionen Euro auf geschätzte 45 Millionen Euro gestiegen, und ein Enddatum ist nicht absehbar, was der Baustelle eine unerwartete Rolle als Symbol der Beständigkeit in unsicheren Zeiten verleiht.














