„Irrsinn“: AOK und KBV warnen vor Aus der telefonischen Krankschreibung 04.07.2026

Die Bundesregierung plant einschneidende Änderungen bei Krankschreibungen, darunter die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und strengere Sanktionen bei fehlerhafter Ausstellung. Sowohl der AOK-Bundesverband als auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) kritisieren diese Pläne scharf. Sie argumentieren, dass die Einführung der elektronischen Krankmeldung im Jahr 2022 für den Anstieg der Arbeitsunfähigkeitsfälle verantwortlich sei und die telefonische Krankschreibung nicht missbraucht werde. Stattdessen befürchten AOK und KBV, dass die Streichung der telefonischen Option zu überfüllten Praxen, Mehrkosten und einer Belastung des Gesundheitssystems führen wird, ohne den Krankenstand effektiv zu senken. Die Maßnahmen werden als reine Symbolpolitik bezeichnet, die zu erheblichem Mehraufwand und Bürokratie führe.














