Island erwägt eine Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen, mit einem Referendum für den 29. August 2026 geplant. Diese Entscheidung wird durch das unberechenbare Verhalten des US-Präsidenten Donald Trump und dessen Drohungen, wie die Annexion Grönlands, vorangetrieben, was in Island Ängste vor einer Zerrissenheit zwischen Großmächten schürt. Ein EU-Beitritt wird von der isländischen Regierung als wirtschafts- und sicherheitspolitischer Schutzschirm betrachtet, insbesondere angesichts der strategischen Bedeutung Islands im GIUK-Korridor. Trotz wachsender Unterstützung in der Bevölkerung gibt es Bedenken hinsichtlich Fischereirechten und Marktoffenheit, die von Skeptikern angeführt werden. Island ist bereits wirtschaftlich eng mit der EU durch den EWR verbunden, aber eine Mitgliedschaft würde volle Mitspracherechte bei EU-Regeln ermöglichen und die EU Zugang zu einem strategisch wichtigen Beobachtungsposten im Nordatlantik verschaffen.