Israel lässt Kardinal nicht in die Grabeskirche – Laschet spricht von „reiner Schikane“ 29.03.2026

Die israelische Polizei verweigerte am Palmsonntag Kardinal Pierbattista Pizzaballa und Franziskanerkustos Francesco Ielpo den Zutritt zur Grabeskirche in Jerusalem, was zu internationaler Empörung führte. Dieses Vorgehen, das als schwerwiegender Präzedenzfall und Verletzung der Gefühle von Milliarden Gläubigen bezeichnet wird, ist laut Kirchenangaben das erste Mal seit Jahrhunderten. Israels Staatspräsident Isaac Herzog telefonierte mit Pizzaballa und führte den Vorfall auf Sicherheitsbedenken wegen Raketenangriffen des Iran zurück, während die israelische Polizei die Schließung heiliger Stätten aus Sicherheitsgründen im Kontext des Iran-Kriegs begründete. Politiker aus Deutschland, Italien und Spanien kritisierten die Maßnahme scharf, wobei Armin Laschet von „reiner Schikane“ sprach und Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni das Vorgehen als „Beleidigung“ bezeichnete.














