Italien führt neuen Feiertag ein – Südtirol tobt: „völlig unverständlich“ 02.03.2026

Die italienische Regierung unter Giorgia Meloni hat beschlossen, den Franziskustag am 4. Oktober ab 2026 landesweit als Feiertag einzuführen, was in Südtirol auf heftigen Widerstand stößt. Die Partei Südtiroler Freiheit kritisiert diese Entscheidung als „völlig unverständlich“, da der Franziskustag keine historische oder kulturelle Bedeutung für die Provinz habe. Stattdessen fordern sie die Wiedereinführung des Josefstags am 19. März, der traditionell als Schutzpatron Tirols gefeiert wird und eng mit dem Vatertag verbunden ist. Dieser Tag war bis 1977 ein gesetzlicher Feiertag in Italien, wurde aber zur Stärkung der Wirtschaft abgeschafft. Die Südtiroler Freiheit sieht in der Bevorzugung des Franziskustags eine Benachteiligung der regionalen Identität und Traditionen.















