IW-Studie zum Arbeitsmarkt Babyboomer-Lücke wird größer als erwartet 13.06.2026

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert, dass der Renteneintritt der Babyboomer-Generation zu einem größeren Arbeitskräftemangel in Deutschland führen wird als bisher angenommen. Statt der ursprünglich erwarteten drei Millionen wird nun mit einem Defizit von über vier Millionen Arbeitskräften bis 2036 gerechnet, dem Jahr, in dem der letzte Babyboomer das Rentenalter erreicht. Dieses deutlich größere Loch von etwa 1,3 Millionen wird unter anderem auf die aktuelle Migrationspolitik der Bundesregierung und die abnehmende Zuwanderung zurückgeführt. Das Institut warnt, dass die Bevölkerung schneller schrumpft als erwartet und die Geburtenrate sinkt, was die Entwicklung der Bevölkerungszahl bis 2040 negativ beeinflusst.













