IW-Studie sieht riesiges Delta: Ausgaben der Bundesregierung sprengen Einnahmen 04.02.2026

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) zeigt, dass die Ausgaben des Bundes zwischen 2014 und 2024 deutlich stärker gestiegen sind als die Einnahmen, was zu einer wachsenden Haushaltslücke führt. Diese Kluft wird primär durch gestiegene Zins- und Sozialkosten verursacht, nicht durch den Ukraine-Krieg oder Corona-Pandemie. Trotz hoher Mehrausgaben blieben die Investitionen in Zukunftsbereiche wie Infrastruktur, Verteidigung und Umweltschutz hinter dem EU-Durchschnitt zurück, besonders auffällig im Bildungssektor. Die nominalen Ausgaben stiegen um fast 70 Prozent auf rund 500 Milliarden Euro, während die Steuereinnahmen nur um 40 Prozent zunahmen. Die Lockerung der Schuldenbremse für 2025 verschärft die Situation, was zu einer Nettoaufnahme von 143 Milliarden Euro an neuen Krediten im Vorjahr führte.














