Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt eindringlich vor den Gefahren, die von fortschrittlichen KI-Modellen wie Claude Mythos für das globale Finanzsystem ausgehen. Das IWF-Blog betont das wachsende Risiko eines „makrofinanziellen Schocks“, da solche KI-Systeme die Identifizierung und Ausnutzung von Schwachstellen in vernetzten Finanzinfrastrukturen drastisch erleichtern könnten. Dies könnte zu koordinierten Cyberangriffen auf mehrere Banken gleichzeitig führen, was Vertrauensverlust, Zahlungsausfälle und Liquiditätsengpässe nach sich ziehen und die Funktionsfähigkeit des Finanzsystems unter extremem Stress gefährden würde. Aktuell bestehende Puffer, wie die begrenzte Verbreitung fortgeschrittener KI und die Nutzung geschlossener Finanzsoftware, dürften laut IWF rasch schwinden, weshalb Politik und Aufsichtsbehörden gefordert sind, Cybersicherheit als zentrales Thema der Finanzstabilität zu behandeln und bestehende Maßnahmen zu verschärfen. Die Bundesbank fordert die Verfügbarkeit von Claude Mythos auch für europäische Institute, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.