Jahrelang keine Steuern eingefordert – jetzt kommt die saftige Rechnung 08.06.2026

In Langnau am Albis, Zürich, wurden bei rund 177 juristischen Personen über mehrere Jahre hinweg fälschlicherweise keine Kirchensteuern erhoben. Dieser Fehler entstand offenbar im Zuge eines Softwarewechsels im Jahr 2023 und betrifft die Jahre 2020 bis 2024. Die betroffenen Unternehmen müssen nun die rückständigen Kirchensteuern nachzahlen, wobei die genauen Beträge aufgrund des Steuergeheimnisses und des Datenschutzes nicht offengelegt werden. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Rechnungsfehlern auf Gemeindeebene ein, wie beispielsweise in Twann BE bei Abwassergebühren oder in Aarau mit fehlerhaften Abwasserabrechnungen, was zu nachträglichen Nachzahlungen für Bürgerinnen und Bürger führte.

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