In Japan übersteigt die Zahl der Haustiere die der Kinder, und auch in Deutschland sinkt die Geburtenrate, was zu einer gesellschaftlichen Debatte über die Priorisierung von Haustieren gegenüber Kindern führt. Ältere Menschen wie Kaneko Teshigawara in Japan widmen sich zunehmend der Vermenschlichung ihrer Haustiere, indem sie ihnen Kleidung und Accessoires kaufen, ähnlich wie Eltern es für ihre Kinder tun würden. Diese Entwicklung spiegelt eine breitere Tendenz wider, bei der die Kosten und der Aufwand der Kindererziehung dazu führen, dass viele Menschen sich stattdessen auf die emotionale Bindung zu ihren Haustieren konzentrieren und diese als Ersatz für familiäre Beziehungen betrachten.