JD Vance versprach Hilfe für den Rust Belt: Seine Heimatstadt wartet noch immer auf den Vizepräsidenten 02.04.2026

Anderthalb Jahre nach dem Amtsantritt von US-Vizepräsident JD Vance herrscht in seiner Heimatstadt Middletown, Ohio, Ernüchterung über unerfüllte Wahlversprechen. Vance, der seine Herkunft oft thematisiert und in seiner Autobiografie „Hillbilly Elegy“ ein Bild seiner Kindheit zeichnete, versprach bei seiner Wahlkampfrede 2024 günstigere Lebensmittel, bezahlbare Mieten und Arbeitsplätze. Doch die Stadt, die einst vom Stahlwerk lebte und nun mit leerstehenden Geschäften und einem unterdurchschnittlichen Einkommen kämpft, spürt wenig von seiner versprochenen Hilfe. Stattdessen klagen Stadtplaner über fehlende Programme und Förderung, während die Trump-Administration durch Zölle die Kosten für kleine Ladenbesitzer erhöht. Gleichzeitig sind Einwanderer, die zur Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung beitragen, durch die Politik der Regierung verunsichert, was Pastor Daniel Cárdenas in seiner Gemeinde mit Angst und Hilfsangeboten begegnet.













