„Jede Dezibel-Reduktion bedeutet weniger Stress für Gefäße, weniger Entzündungen im Blut“ 01.03.2026

Eine Studie der Universitätsmedizin Mainz, veröffentlicht in „Cardiovascular Research“, untersuchte 74 Erwachsene über drei Nächte, wobei zwei Nächte simuliertem Straßenverkehrslärm ausgesetzt waren. Die Forscher spielten entweder 30 oder 60 Lärmereignisse mit 41-44 Dezibel ein. Bereits nach einer Nacht zeigten sich nachweisliche körperliche Veränderungen: Die Herzfrequenz stieg nach Lärmereignissen an, die Konzentration entzündungsrelevanter Proteine im Blut veränderte sich, und die Elastizität der Blutgefäße nahm ab. Studienleiter Omar Hahad betont, dass akuter nächtlicher Lärm direkt in die Regulation des Gefäßsystems eingreift. Das Forschungsteam empfiehlt konsequente Lärmschutzmaßnahmen wie Tempo 30 und mehr Grünflächen, da Lärmschutz als Herzschutz gilt und gesunde Städte leise Städte sind.














