Jeder dritte Europäer isst zu viel belasteten Fisch 28.02.2026

Ein aktueller Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zeigt, dass jeder dritte Europäer potenziell unsichere Mengen an Fisch mit hohem Quecksilbergehalt konsumiert, wobei die Zahl derer, die drei oder mehr Portionen pro Woche essen, von 26 Prozent im Jahr 2023 auf 50 Prozent im Jahr 2024 gestiegen ist. Die EFSA definierte "unsicher" als Verzehr von drei oder mehr Portionen pro Woche von Fisch mit mindestens 1 Milligramm Methylquecksilber pro Kilogramm Frischgewicht, einer Substanz, die das Nervensystem schädigen kann. Während die meisten Europäer die gesundheitlichen Vorteile von Fisch wie Omega-3-Fettsäuren kennen, sind nur wenige über Risiken durch Schadstoffe wie Quecksilber informiert. Geschmack, Preis und wahrgenommene Gesundheitsvorteile überwiegen Sicherheitsbedenken, obwohl große Raubfische wie Hai und Schwertfisch die höchsten Quecksilberkonzentrationen aufweisen, während kleinere Arten wie Lachs und Sardinen deutlich geringere Werte haben.














