Jeder 2. unter 25 findet«Richtige Männer werden an den Rand der Gesellschaft gedrängt» 16.06.2026

Eine Studie der Universität Zürich, die in Zusammenarbeit mit Männer.ch durchgeführt wurde und rund 6000 Personen in der Schweiz befragte, zeigt, dass jeder zweite junge Mann (18-24 Jahre) besorgt ist, dass "richtige Männer an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden". Diese Altersgruppe definiert Männlichkeit häufig durch starre Geschlechterordnungen und Überlegenheitsansprüche, wobei 50,3 Prozent zustimmen, dass Männer sich zunehmend weiblich verhalten. Ebenfalls 57,2 Prozent der jungen Männer glauben, dass traditionelle männliche Werte wie Stärke, Mut und Ehre an Bedeutung verlieren. Die Studie führte einen "Faktor M" ein, der eine Haltung der Männlichkeit als naturgegebene Bestimmung und Überlegenheit mit Überlegenheitsansprüchen, eindeutigen Geschlechterbinarität und Verteidigungsbereitschaft definiert. Dieser Faktor war bei 31 Prozent der jungen Männer hoch und korreliert mit einem erhöhten Risiko für Gewaltausübung oder -erleiden in Partnerschaften, wobei Männer häufiger von niederschwelliger körperlicher Gewalt berichteten.














