Jenische: Wie das Innendepartement von Elisabeth Baume-Schneider die historische Aufarbeitung behindert 10.06.2026

Das Schweizer Innendepartement unter der Leitung von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider behindert laut einem Bericht die historische Aufarbeitung von Verbrechen gegen die Jenischen und Sinti, obwohl der Bundesrat letztes Jahr eingeräumt hat, dass die Verfolgung dieser Minderheiten ein «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» darstellt. Forscher wie Benjamin von Wyl und Willi Wottreng beantragen Zugang zu Archiven, um Biografien und die Geschichte von Institutionen wie dem Mütter- und Säuglingsheim St. Joseph zu erforschen. Der Rechtsdienst des EDI verweigert jedoch wiederholt die Einsicht, indem er die Privatsphäre Verstorbener über das öffentliche Interesse stellt oder die wissenschaftliche Qualifikation der Antragsteller anzweifelt, was von Historikern und Archivaren als systematische Verzögerungstaktik angesehen wird.














