Jens Spahn: Geliebt zu werden braucht er nicht 22.03.2026

Jens Spahn steht am 5. Mai vor seiner Wiederwahl als Fraktionschef der CDU/CSU im Bundestag, genau ein Jahr nach seinem Amtsantritt. Seine Anfangszeit war von turbulenten Koalitionsentscheidungen geprägt, darunter die gescheiterte Wahl einer Richterin und Streitigkeiten um das Rentenpaket, die zu internen Erschütterungen führten. Spahn räumt ein, dass die ersten hundert Tage schwierig waren, betont aber, dass er aus den Problemen gelernt habe und die Abläufe innerhalb der Fraktion sowie zwischen Fraktion, Partei und Regierung verbessert wurden. Trotz anfänglicher Kritik und der juristischen Klärung der Maskenaffäre, die ihn als Gesundheitsminister belastete, wird Spahn von vielen als lernfähig und engagiert eingeschätzt. Sowohl innerhalb der Union als auch beim Koalitionspartner SPD wird seine Wiederwahl als wahrscheinlich angesehen, auch wenn die Frage, ob er "geliebt" wird, offenbleibt.














