Jugendzentrum in Berlin-NeuköllnDebatte um mutmaßliche Vergewaltigung: "Kultur des Wegguckens" 12.03.2026

In Berlin-Neukölln steht ein Jugendzentrum im Zentrum einer Debatte über eine mutmaßliche Vergewaltigung eines Mädchens im Januar. Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert die Reaktion der zuständigen Stadträtin Sarah Nagel (Linke), die das Vorgehen als "Fehler" bezeichnete und erst am 2. März von den Vorfällen erfuhr, obwohl das Jugendamt bereits am 28. Januar informiert wurde. Benjamin Jendro von der Polizeigewerkschaft wirft dem Bezirk eine "Kultur des Wegguckens" vor, während Jugend-Staatssekretär Falko Liecke (CDU) eine umgehende Klärung der missachteten Rechtsvorschriften fordert und betont, dass die Zuständigkeit beim Bezirk liege. Es wird auch der Verdacht geäußert, dass eine Strafanzeige unterblieb, um mutmaßliche muslimische Täter nicht zu stigmatisieren, was von der CDU als "absoluter Skandal" bezeichnet wird.














